Warum Haut nach dem Abnehmen hängen bleibt
Hängende Haut nach dem Abnehmen hat einen einfachen Grund: Die Haut war lange Zeit gedehnt. Ihre Spannkraft verdankt sie vor allem zwei Eiweißfasern in der Lederhaut, der mittleren Hautschicht – Kollagen, das für Festigkeit sorgt, und Elastin, das die Haut nach einer Dehnung in ihre Form zurückholt. Ist das Körpergewicht über Jahre hoch, werden diese Fasern dauerhaft überdehnt und teils geschädigt. Sichtbare Zeichen davon sind zum Beispiel Dehnungsstreifen.
Sinkt das Gewicht, fehlt dem Gewebe das Volumen, das es ausgefüllt hat. Ein Teil der Haut zieht sich zusammen. Was über das Maß hinaus gedehnt war, bleibt als schlaffe Haut zurück – nach sehr großem Gewichtsverlust auch als Hautfalten oder Hautlappen, die über Bauch, Oberarme oder Oberschenkel hängen. Das ist kein Zeichen für etwas, das beim Abnehmen schiefgelaufen ist, sondern eine häufige Folge eines großen Erfolgs.