Ernährungsmediziner: was die Bezeichnung bedeutet
Eine Ernährungsmedizinerin oder ein Ernährungsmediziner ist Ärztin oder Arzt, meist mit einer Facharztausbildung etwa in Allgemein- oder Innerer Medizin, und hat zusätzlich eine Weiterbildung in Ernährungsmedizin abgeschlossen. Sie können Ernährung und Erkrankungen zusammen beurteilen, zum Beispiel bei Diabetes, Fettleber oder nach einer Magen-OP, und eine ärztliche Therapie einleiten.
Daneben gibt es nichtärztliche Ernährungsfachleute. Die Bezeichnungen sagen unterschiedlich viel über die Ausbildung aus:
Diätassistentinnen und Diätassistenten: staatlich anerkannter Gesundheitsfachberuf mit geschützter Berufsbezeichnung.
Oecotrophologinnen, Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler: Studium der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften.
Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater: keine geschützte Bezeichnung – die Qualifikation kann von einem Hochschulstudium bis zu einem kurzen Kurs reichen.
Fragen Sie deshalb nach der Ausbildung. Für eine Ernährungsberatung mit ärztlicher Bescheinigung gewähren viele Krankenkassen einen Zuschuss, wenn die Beratung von einer anerkannten Fachkraft durchgeführt wird. Klären Sie das am besten vorab mit Ihrer Kasse.