Wie die Sleeve-Gastrektomie Hunger und Sättigung beeinflussen kann
Die Schlauchmagen-OP richtet sich an Menschen mit ausgeprägter Adipositas. Bei Weight Doctors® Düsseldorf steht dabei nicht nur der Eingriff im Mittelpunkt, sondern eine strukturierte Gesamtstrategie: sorgfältige Eignungsprüfung, Vorbereitung über das multimodale Konzept (MMK), Schlüssellochchirurgie und eine Nachsorge für den neuen Alltag.
Bei der vertikalen Sleeve-Gastrektomie (LSG) formt der Chirurg den Magen laparoskopisch zu einem schlauchförmigen Restmagen: Über kleine Zugänge führt er Kamera und Instrumente ein, präpariert den Magen entlang einer festgelegten Linie und entfernt den größeren Teil dauerhaft. Zurück bleiben etwa 150–200 ml, ungefähr so viel wie eine kleine Banane.
Die Wirkung beruht aber nicht nur darauf, dass weniger hineinpasst. Im entfernten Teil des Magens wird unter anderem Ghrelin gebildet, ein Hormon, das Hungersignale verstärken kann. Nach der OP sinkt die Ghrelin-Produktion häufig, viele berichten von weniger starkem Hunger. Zugleich können mehr Sättigungshormone wie GLP-1 und Peptid YY ausgeschüttet werden – Mahlzeiten fühlen sich früher ausreichend an, und der Stoffwechsel kann günstiger auf die Gewichtsabnahme reagieren.
Trotzdem bleibt die OP ein invasiver Eingriff mit langfristigen Folgen: Der Magen lässt sich nicht in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Vor der Entscheidung prüfen wir deshalb, ob Nutzen, Risiken, Alternativen und Ihre persönlichen Voraussetzungen zusammenpassen. Technik, Ergebnisse und den Vergleich mit Extended Sleeve und Bypass erklärt die Hauptseite Schlauchmagen-OP.