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Sie halten sich an Ihren Ernährungsplan – und trotzdem kreisen die Gedanken ständig ums Essen?
Das ist nicht automatisch eine Frage mangelnder Disziplin. Hunger wird durch ein komplexes Zusammenspiel aus Gehirn, Magen, Darm und Hormonen gesteuert. Eines davon ist Ghrelin. Die neue endoskopische Behandlung Weight Doctors® hydroGMA setzt genau dort an.
Weniger Hunger, mehr Orientierung: 3 Fakten zu Ghrelin und hydroGMA
🔹 Hunger ist Biologie, nicht bloß Willenskraft: Ghrelin wird überwiegend im oberen Magen gebildet und kann während einer Gewichtsabnahme ansteigen. Regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Schlaf sowie eine protein- und ballaststoffreiche Ernährung können helfen, Hunger besser zu steuern, schalten Ghrelin aber nicht dauerhaft aus.
🔹 hydroGMA setzt direkt im Fundus an: Die Ghrelin-produzierende Magenschleimhaut wird endoskopisch behandelt – ohne Bauchschnitt, Entfernung von Magengewebe oder verbleibenden Fremdkörper. Die Verödung selbst dauert etwa 15 bis 25 Minuten, die gesamte Untersuchung rund 40 Minuten. hydroGMA bleibt ein medizinischer Eingriff mit individuellen Risiken.
🔹 Frühe Studien zeigen Potenzial, aber noch keine Garantie: In der ersten Studie mit zehn Frauen lagen der mittlere Gewichtsverlust nach sechs Monaten bei 7,7 Prozent und die Abnahme des Nüchtern-Ghrelins bei mehr als 40 Prozent. Berichtet wird für hydroGMA allein eine Gewichtsabnahme von bis zu 15 Prozent des Ausgangsgewichts nach einem Jahr. Eine kleine sequentielle Kombinationsstudie mit einer endoskopischen Magenverkleinerung berichtete 22,5 Prozent mittleren Gewichtsverlust nach 18 Monaten – dieser Wert beschreibt die Kombination beider Verfahren, nicht hydroGMA allein. Große randomisierte Langzeitstudien fehlen noch.
Warum Hunger keine Frage der Willenskraft ist
Viele Menschen mit Übergewicht kennen diesen Kreislauf: Am Anfang einer Ernährungsumstellung läuft es gut. Doch je mehr Gewicht verloren geht, desto lauter scheint der Hunger zu werden. Portionen fühlen sich plötzlich zu klein an, Gedanken kreisen häufiger ums Essen und aus einem kleinen Appetit wird schnell Heißhunger.
Dahinter steckt eine normale Schutzreaktion des Körpers. Für unseren Organismus bedeutet Gewichtsverlust zunächst, dass Energiereserven schwinden. Er reagiert deshalb mit biologischen Signalen, die den Appetit steigern und den Erhalt des Körpergewichts unterstützen sollen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Hormon Ghrelin. Das erklärt, warum langfristiges Abnehmen oft so viel schwieriger ist als der feste Entschluss, weniger zu essen.
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Was ist Ghrelin?
Ghrelin ist ein körpereigenes Botenstoff-Hormon. Es wird vor allem in der Schleimhaut des oberen Magens, dem sogenannten Fundus oder der Magenblase, gebildet. Steigt der Ghrelinspiegel, erhält das Gehirn vereinfacht gesagt das Signal: Es ist Zeit zu essen. Nach einer Mahlzeit sinkt der Spiegel normalerweise wieder.
Ghrelin ist jedoch nicht einfach ein Ein-und-Aus-Schalter. Schlaf, Mahlzeiten, Gewichtsveränderungen und weitere Hormone beeinflussen, wie Hunger und Sättigung wahrgenommen werden. Auch Gefühle, Gewohnheiten und die persönliche Umgebung spielen eine Rolle. Deshalb lässt sich Übergewicht weder auf ein einziges Hormon noch auf fehlende Selbstkontrolle reduzieren.
Warum kann Ghrelin das Abnehmen erschweren?
Während einer kalorienreduzierten Ernährung kann der Ghrelinspiegel ansteigen. Diese hormonelle Anpassung kann dazu beitragen, dass der Hunger im Verlauf einer Diät stärker wird. Untersuchungen zeigen, dass solche Anpassungen zum Teil auch nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme bestehen bleiben können. Der Körper versucht also, sein früheres Gewicht zu verteidigen – genau dann, wenn Durchhalten besonders wichtig wäre.
Das bedeutet nicht, dass eine Gewichtsabnahme unmöglich ist. Es erklärt aber, weshalb medizinische Begleitung, realistische Ziele und eine langfristige Strategie oft erfolgreicher sind als die nächste kurzfristige Diät.
Kann man Ghrelin natürlich senken?
Eine einzelne Mahlzeit oder ein bestimmtes Lebensmittel kann Ghrelin nicht dauerhaft ausschalten. Dennoch können regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Schlaf, eine protein- und ballaststoffreiche Ernährung sowie Bewegung dabei helfen, Hunger besser zu steuern und eine Gewichtsabnahme zu unterstützen. Entscheidend ist nicht der perfekte Tagesplan, sondern eine Lebensweise, die langfristig zum eigenen Alltag passt.
Bei starkem Übergewicht oder Adipositas reichen Veränderungen des Lebensstils allein jedoch nicht immer aus. Dann können – abhängig von Ausgangsgewicht, Begleiterkrankungen, bisheriger Behandlung und persönlichem Ziel – Medikamente, ein Magenballon, endoskopische Verfahren oder eine bariatrische Operation infrage kommen. Die Auswahl sollte immer gemeinsam mit einem erfahrenen medizinischen Team erfolgen.
hydroGMA: ein neuer Ansatz direkt im Magen
Weight Doctors® hydroGMA steht für eine gastrale Mukosa-Ablation – die gezielte Behandlung der Magenschleimhaut. Dabei wird die oberste Schleimhautschicht im Fundus gezielt behandelt – also genau in dem Bereich, in dem ein großer Teil der Ghrelin-produzierenden Zellen sitzt. Zum Einsatz kommt das MOVIVA®-System von Erbe Elektromedizin.
Der Eingriff erfolgt im Rahmen einer Magenspiegelung. Ein flexibles Endoskop wird über Mund und Speiseröhre in den Magen geführt. Es sind keine äußeren Schnitte erforderlich, es wird kein Magengewebe entfernt und es verbleibt kein Fremdkörper im Körper. Medizinisch genauer als „ganz ohne Eingriff“ ist daher die Beschreibung: endoskopisch, minimalinvasiv und ohne Bauchschnitt.
So funktioniert die gastrale Mukosa-Ablation
- Der Behandlungsbereich wird bestimmt. Das medizinische Team untersucht den Magen und markiert die Schleimhaut im Fundus, die behandelt werden soll.
- Ein Flüssigkeitspolster schützt die Magenwand. Kochsalzlösung wird unter die Schleimhaut eingebracht. Dadurch hebt sich die oberste Gewebeschicht an und die tieferen Schichten werden vor der thermischen Behandlung geschützt.
- Die Schleimhaut wird oberflächlich behandelt. Das angehobene Gewebe wird kontrolliert mit Argonplasma verödet. Ziel ist es, die Aktivität der Ghrelin-produzierenden Zellen zu verringern.
- Der behandelte Bereich heilt ab. Nach dem Eingriff regeneriert sich die Oberfläche. Magenschutz, schrittweiser Kostaufbau und ärztliche Kontrollen unterstützen die Heilung.
Die Verödung selbst dauert etwa 15 bis 25 Minuten, die gesamte Untersuchung rund 40 Minuten. hydroGMA allein erfolgt meist in Sedierung oder Kurznarkose und in der Regel ambulant; in Kombination mit dem Weight Doctors® SLEEVE in Vollnarkose, in der Regel mit einer Nacht zur Beobachtung. Die endgültige Festlegung trifft das Behandlungsteam individuell.
Im Video: Unsere Fachärzte erklären hydroGMA®
Wie das Verfahren funktioniert, was die Kombination bringt und was die ersten Erfahrungen zeigen – das erklären Priv.-Doz. Dr. med. Dörte Wichmann und Dr. med. Oliver Scheffel im Gespräch, Schritt für Schritt:
Im Gespräch
hydroGMA erklärt – von unseren Experten
Im Gespräch mit PD Dr. med. Wichmann und Dr. med. Oliver Scheffel – verständlich erklärt.
„hydroGMA® ist endoskopische Präzisionsarbeit: Wir behandeln gezielt nur die oberste Schleimhautschicht – genau dort, wo die Hunger-Zellen sitzen. Ohne Schnitt, ohne Naht. Für viele Patienten ist das der sanfte Einstieg, auf den sie lange gewartet haben.„
– Priv.-Doz. Dr. med. Dörte Wichmann, Fachärztin für Visceralchirurgie & Spezialistin für Endobariatrie
Was zeigen die bisherigen Studien?
Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend – sie müssen aber richtig eingeordnet werden. hydroGMA beziehungsweise die gastrale Fundus-Mukosa-Ablation ist ein neues Verfahren. Die derzeitige Evidenz stammt überwiegend aus kleinen Pilotstudien ohne große randomisierte Vergleichsgruppen.
hydroGMA als alleinige Behandlung
In einer ersten klinischen Studie wurden zehn Frauen mit Adipositas sechs Monate nach einer alleinigen Fundus-Mukosa-Ablation untersucht. Im Mittel hatten sie 7,7 Prozent ihres Ausgangsgewichts verloren. Gleichzeitig sank das nüchtern gemessene Ghrelin um mehr als 40 Prozent; auch Hunger und Verlangen nach Essen nahmen in den verwendeten Fragebögen ab. Diese Ergebnisse zeigen ein mögliches Wirkprinzip, erlauben wegen der kleinen Teilnehmerzahl aber noch keine verlässliche Vorhersage für einzelne Patientinnen und Patienten.
hydroGMA kombiniert mit dem Weight Doctors® SLEEVE
hydroGMA kann mit einer endoskopischen Magenverkleinerung kombiniert werden. Die Verfahren setzen an zwei verschiedenen Stellen an: hydroGMA zielt auf den hormonell vermittelten Hunger, während der Weight Doctors® SLEEVE das Magenvolumen durch endoskopische Nähte verkleinert.
In einer 2026 veröffentlichten Pilotstudie erhielten zehn Teilnehmende zunächst eine Fundus-Mukosa-Ablation und sechs Monate später eine endoskopische Magenverkleinerung. Nach insgesamt 18 Monaten lag der mittlere Gewichtsverlust bei 22,5 Prozent des Ausgangsgewichts – ein Wert der Kombination beider Verfahren. Die endoskopische Magenverkleinerung allein erreicht laut denselben Autoren bereits 13,6 bis 16,2 Prozent; welcher Anteil auf die Mukosa-Ablation entfällt, lässt sich mangels Kontrollgruppe nicht beziffern. Gleichzeitig näherte sich das nüchtern gemessene Ghrelin im Verlauf wieder dem Ausgangswert. Das unterstreicht, dass die Dauerhaftigkeit des hormonellen Effekts weiter untersucht werden muss. Die Studie prüfte eine zeitlich versetzte Behandlung; ihre Ergebnisse dürfen daher nicht automatisch auf jeden gleichzeitig durchgeführten Kombinationseingriff übertragen werden.
| hydroGMA allein | hydroGMA + endoskopische Magenverkleinerung | |
|---|---|---|
| Ansatz | Weniger hormonell vermittelter Hunger | Weniger Hunger plus kleineres Magenvolumen |
| Magennaht | Nein | Ja, beim Weight Doctors® SLEEVE |
| Frühe Studiendaten | 7,7 % mittlerer Gewichtsverlust nach 6 Monaten; berichtet werden bis zu 15 % nach einem Jahr | 22,5 % mittlerer Gewichtsverlust nach 18 Monaten in einer sequentiellen Pilotstudie – Wert der Kombination, nicht der Ablation allein |
| Evidenz | Noch begrenzt | Noch begrenzt; nicht direkt auf jede Kombination übertragbar |
Gewichtsverlust jeweils bezogen auf das Ausgangsgewicht. Ergebnisse sind nicht garantiert und individuell verschieden.
Ehrliche Einordnung
hydroGMA ist ein junges Verfahren: In der Adipositas-Behandlung ist es eine neue Technik und noch kein etabliertes Standardverfahren, die Evidenzlage ist derzeit begrenzt. Die ersten klinischen Ergebnisse sind vielversprechend, große Langzeitstudien laufen noch. Umso wichtiger sind eine sorgfältige Eignungsprüfung im Vorfeld und eine ehrliche Einschätzung dessen, was für Sie realistisch erreichbar ist.
Für wen kann hydroGMA infrage kommen?
hydroGMA kann für Menschen interessant sein, die trotz strukturierter Ernährungs- und Bewegungstherapie stark unter Hunger oder häufigem Verlangen nach Essen leiden und eine endoskopische Alternative zu Medikamenten oder einer Operation suchen. Ob die Behandlung tatsächlich geeignet ist, hängt jedoch nicht allein vom Gewicht ab.
Vor einer Entscheidung prüfen die Weight Doctors® unter anderem:
🔹 Ausgangsgewicht, Gewichtsverlauf und persönliches Abnehmziel
🔹 Begleiterkrankungen und bisherige Therapieversuche
🔹 Erkrankungen oder Voroperationen an Magen und Speiseröhre
🔹 Medikamente, Blutgerinnung und Narkoserisiko
🔹 Essverhalten, Erwartungen und Bereitschaft zur langfristigen Nachsorge
Nicht oder nur nach besonders sorgfältiger Prüfung geeignet kann das Verfahren beispielsweise bei aktiven Magengeschwüren, schweren Gerinnungsstörungen, bestimmten Voroperationen am Magen, Schwangerschaft oder schweren Allgemeinerkrankungen sein. Die abschließende Beurteilung ist immer ärztlich und individuell.
Patientengeschichten in 3D: Bodyscans mit den Weight Doctors®
Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?
Auch ein endoskopisches Verfahren ohne Bauchschnitt ist ein medizinischer Eingriff. In frühen Untersuchungen traten vor allem vorübergehende Bauchschmerzen oder Druckgefühl, Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen und Beschwerden im Hals nach der Magenspiegelung auf. Diese Symptome klingen häufig innerhalb weniger Tage ab.
Seltene, aber ernst zu nehmende Komplikationen können Blutungen, Infektionen, Schleimhautgeschwüre, eine zu tiefe thermische Verletzung oder eine Verletzung der Magenwand sein. Deshalb gehören die Behandlung in erfahrene Hände sowie eine strukturierte Nachsorge mit Magenschutz, angepasstem Kostaufbau und Kontrollterminen. Im Aufklärungsgespräch werden Nutzen, Alternativen und das persönliche Risiko ausführlich besprochen.
Was passiert nach der Behandlung?
Nach der ärztlichen Freigabe folgt ein schrittweiser Kostaufbau. Die konkreten Vorgaben hängen vom Umfang des Eingriffs und davon ab, ob hydroGMA allein oder zusammen mit dem Weight Doctors® SLEEVE durchgeführt wurde. Medikamente zum Schutz der Magenschleimhaut und feste Kontrolltermine sind wichtige Bestandteile der Nachsorge.
Entscheidend ist: Der Eingriff übernimmt nicht die gesamte Arbeit. Er kann Hunger reduzieren und damit ein Zeitfenster schaffen, in dem neue Gewohnheiten leichter aufgebaut werden. Langfristiger Erfolg entsteht jedoch aus dem Zusammenspiel von medizinischer Behandlung, Ernährung, Bewegung, Verhalten und regelmäßiger Begleitung. Genau deshalb ist hydroGMA bei den Weight Doctors® in eine umfassende Nachsorge eingebettet.
hydroGMA, Abnehmspritze oder Magenverkleinerung?
Es gibt nicht die eine beste Behandlung für alle. GLP-1-Medikamente beeinflussen Hunger und Sättigung ohne endoskopischen Eingriff, müssen aber regelmäßig angewendet werden und können Nebenwirkungen haben. Ein Magenballon schafft vorübergehend Volumen im Magen und wird später wieder entfernt. Der Weight Doctors® SLEEVE verkleinert den Magen endoskopisch durch Nähte.
Bariatrische Operationen wie Schlauchmagen oder Magenbypass sind besonders wirksam, verändern die Anatomie jedoch dauerhaft und erfordern eine lebenslange medizinische Nachsorge. hydroGMA ergänzt dieses Spektrum um einen neuen, hormonell ansetzenden Weg. Welche Option zu Ihrem Gewicht, Ihren Vorerkrankungen und Ihren persönlichen Vorstellungen passt, sollte in einer ergebnisoffenen Beratung entschieden werden – nicht anhand eines einzelnen Versprechens oder einer Zahl.
Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin mit den Weight Doctors ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Natürlich immer 100% unverbindlich. Unser Team spricht Deutsch, Niederländisch und Englisch als Muttersprache.
Fazit: Weniger gegen den eigenen Hunger kämpfen
Wer beim Abnehmen immer wieder von starkem Hunger ausgebremst wird, scheitert nicht automatisch an mangelnder Disziplin. Der Körper verteidigt sein Gewicht mit biologischen Mechanismen – und Ghrelin ist ein Teil davon. Weight Doctors® hydroGMA setzt gezielt an der Ghrelin-produzierenden Magenschleimhaut an. Der Eingriff erfolgt endoskopisch, ohne Bauchschnitt und ohne Entfernung von Magengewebe.
Die ersten Studienergebnisse sind ermutigend, die Evidenz ist jedoch noch begrenzt. Deshalb gehören zu einer verantwortungsvollen Entscheidung eine individuelle Eignungsprüfung, eine ehrliche Aufklärung über Alternativen und Risiken sowie eine konsequente Nachsorge.
Ist hydroGMA für Sie geeignet?
In einer unverbindlichen Beratung prüfen die Weight Doctors® gemeinsam mit Ihnen, welcher Behandlungsweg zu Ihren medizinischen Voraussetzungen und Ihrem Abnehmziel passt.
Mehr über Weight Doctors® hydroGMA erfahrenhydroGMA führen wir in unserer Weight Doctors® NATIONALKLINIK in Wertheim durch – nur rund 40 Minuten südlich des Frankfurter Flughafens. Die unverbindliche Erstberatung gibt es bequem per Telefon, Video oder an einem unserer 23 Standorte in 6 Ländern. hydroGMA ist eine reine Selbstzahler-Leistung; eine Ratenzahlung über medipay ab 0 % effektivem Jahreszins ist möglich (Bonität vorausgesetzt).
Häufige Fragen zu Ghrelin und hydroGMA
Ghrelin ist ein körpereigenes Hormon, das überwiegend im oberen Magen gebildet wird und dem Gehirn Hunger signalisiert. Es ist Teil eines komplexen Systems zur Steuerung von Appetit und Körpergewicht.
Nein. Ghrelin erfüllt wichtige Aufgaben im Körper. Lebensstilmaßnahmen und medizinische Behandlungen können Hunger beeinflussen, schalten die Regulation aber nicht dauerhaft vollständig aus.
hydroGMA wird endoskopisch über eine Magenspiegelung durchgeführt. Es gibt keinen Bauchschnitt, kein Magengewebe wird entfernt und es verbleibt kein Fremdkörper. Trotzdem handelt es sich um einen medizinischen Eingriff mit Narkose- und Verfahrensrisiken.
Berichtet wird eine Gewichtsabnahme von bis zu 15 Prozent des Ausgangsgewichts nach einem Jahr. In der ersten kleinen klinischen Studie zur alleinigen Mukosa-Ablation der Magenblase lag der mittlere Gewichtsverlust nach sechs Monaten bei 7,7 Prozent. Individuelle Ergebnisse können deutlich abweichen; eine Garantie gibt es nicht.
Die langfristige Dauerhaftigkeit ist noch nicht abschließend geklärt. In einer kleinen Kombinationsstudie näherte sich das nüchtern gemessene Ghrelin nach 18 Monaten wieder dem Ausgangswert. Weitere Studien laufen. Da die Ghrelin-produzierenden Zellen mit der Zeit wieder einwachsen können, ist eine erneute Behandlung grundsätzlich möglich; allgemeingültige Empfehlungen zum besten Zeitpunkt gibt es derzeit noch nicht.
Grundsätzlich ja. Dabei sollen weniger Hunger und ein kleineres Magenvolumen zusammenwirken. Ob eine Kombination sinnvoll ist, wird individuell entschieden.
Nein. Das Verfahren kann das Hungergefühl beeinflussen und die Gewichtsabnahme unterstützen. Für ein langfristiges Ergebnis bleiben Ernährung, Bewegung, Verhaltensänderung und Nachsorge zentral.
hydroGMA ist eine reine Selbstzahler-Leistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die Kosten besprechen wir offen im Beratungsgespräch; eine Ratenzahlung über medipay ab 0 % effektivem Jahreszins ist möglich (Bonität vorausgesetzt).
Medizinischer Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Ob hydroGMA oder eine andere Adipositastherapie geeignet ist, kann nur nach individueller medizinischer Prüfung entschieden werden.
